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blues plus

Artist Peter Henisch
Title blues plus
Release Date 2018-03-02
Genre Blues > Jump Blues > Jazz Blues
Copyright © Rossori Music
Country AUSTRIA

Promotion Text

Peter Henisch und Blues? Das geht sich aus!

Eigentlich sollte er Pressefotograf werden, ganz in der Familientradition. Das war aber nicht seins. Er durfte studieren, Philosophie, und begann zu schreiben. Arbeitete nebenbei auch als Journalist, ganz konnte und wollte er sich der gewissen Faszination dieser Branche nicht entziehen. Die uns damals wichtig war, weil wir damals noch die Hoffnung hatten „vielleicht doch etwas bewirken“ zu können.
Aber hauptsächlich ging es Peter Henisch ums Schreiben. „Die kleine Figur meines Vaters“, eine „Erzählung“, 1975 erschienen, war der erste Höhepunkt - darin setzte er sich mit der Vergangenheit von Walter Henisch auseinander. Und dann war noch die Musik. Dass daraus mehr werden sollte war Zufall: Peter Henisch sollte für ein Musikprojekt von Herwig Seeböck Texte schreiben. Tat er auch, aber dann wurde aus der Zusammenarbeit doch nichts, und beim Verlag meinte man, er soll doch auch die Musik machen und selber singen.
Die Basis dafür gab es ja schon, die von ihm mitbegründete Band „Wiener Fleisch und Blut“. Und so passierte gleichsam 1975 „Alles in Ordnung“, seine erste Schallplatte. Der Covertext beschreibt sie als eine Annäherung an die „äußere Form des englischen Volkslieds, des amerikanischen Blues und des französischen Chansons. Ihr wesentlichstes Grundelement aber ist jene kaum bekannte, renitente Tradition des Wiener Liedes, die er (Peter Henisch) als ,verschüttete‘ bezeichnet“.
Also, nach einer endlosen Zeit wieder anhören. Und gleich noch einmal. Du kommst drauf wie zeitlos und gültig die Texte sind. 32 war Peter beim Erscheinen dieser Platte. Danach hat es noch einige weitere gegeben - aber wie sieht er das alles jetzt?
Die Neugier treibt. Nach ein paar Telefonaten im Frühjahr dann ein Treffen im Amerling-Haus, nach einem kleinen Auftritt mit seinem alten Weggefährten Thomas Declaude. Die Lust am Musizieren war also noch da. Und das Suchen, das Auseinandersetzen mit Musik ganz allgemein.
Und dann die Frage: „Willst Du wieder eine Platte machen?“ - „Ja, eine Blues-Sache möchte ich schon ganz gern. Aber …“. Einerseits die Arbeit an dem neuen Roman, geht sich das aus? Weil da sind natürlich neue Texte im Kopf, eine neue Fassung von ein paar alten Nummern, neue Melodien … Und dann: „So rund um meinen 75. Geburtstag, 2018, das sollte sich ausgehen“.
Peter Henisch und Blues? Geht sich das aus? Natürlich. Mississippi oder Donau, French Quarter oder der Böhmische Prater, der Blues hat viele Adressen. Und Dietmar Hoscher, der heimische Blues-Papst, ist auch gleich begeistert. „Ja, da machen wir was“.
Galt es noch die Musiker zu finden. Peter Strutzenberger war sofort dabei. Nicht nur mit seinem Bass sollte er die Basis legen, sondern auch mit der Aufnahmetechnik und seinem feinen Gefühl beim Mischen. Denn nicht eine sterile Studioproduktion sollte es werden sondern ein gemeinsames Spielen und Erarbeiten. Und dann gleich reinhören können in das Gewonnene.
Hermann Posch, einer der sensibelsten Blues-Gitarristen, war auch gleich dabei. Begeistert einerseits, mit Peter Henisch zu spielen, leicht ängstlich fast, „nur“ ein Blueser zu sein bei dieser Herausforderung auf der anderen Seite.
Und dann noch Franz Haselsteiner, für Klavier und Ziehharmonika zuständig. Die „Quetschn“ musste sein, ur-wienerisches Instrument zum einen und im Zydeco (als quasi Nebenlinie des Blues) stilbildend.
Also - Strutzenberger mit seinem Bass, den er vor mehr als 30 Jahren einem Straßenmusiker in der Kärntner-Straße abgekauft hat weil er so gut klingt mit seinen rund 80 Jahren. Posch bringt gleich ein paar Gitarren mit, eine Saz, seine Gibson 335 und die Resonator-Gitarre, die Gottfried Gfrerer eigens für ihn gebaut hat. Haselsteiner bringt sein „italienisches Baby“ mit, eine Settimio Soprani; die Klaviernummern werden im Reigen aufgenommen. Henisch hat sich ein paar neue Mundharmonika gekauft, mit der richtigen Blues-Stimmung.
Und ja, die Stimmung allgemein, die passt. Henisch und der Blues.
Alfred Pulletz

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27.02.2018 CD-Präsentation im Studio 44